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Karottistan - Geographie,
Geschichte, Regierung, Militär, Hintergrundinformationen
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Aktuelle Informationen
zur politischen und militärischen Lage in Karottistan
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Fakten über Karottistan
Fortschrittliches 3.-Welt-Land, hat sich in den letzten Jahren in Richtung Industrienation entwickelt.

1. Geographie
a) Der Norden Karottistans:
Der bergige, rohstoffreiche
Norden Karottistans ist geprägt vom trockenen, wüstenartigen
Klima. Es finden sich mehrere Silbervorkommen, die seit einigen Jahren
systematisch abgebaut werden.
Wichtige Ortschaften:
Lynxstedt - kleine Küstenstadt
im äussersten Nordwesten des Landes mit einem Hafen, über den
etwa die Hälfte von Karottistans bescheidenem Warenverkehr mit anderen
Ländern abgewickelt wird.
Grayvalon - Stadt im
Norden des Landes. Gewerbe, Kleinindustrie, Landwirtschaft und Silberabbau.
b) Zentralkarottistan:
In diesem Landesteil domminiert die Landwirtschaft, vor allem Ackerbau und Viehzucht. Im nördlichen Teil unwegsamer Urwald und Sumpf im Bereich des Umbo-Flusses. Zentrale Stadt ist Greifenstein, welche über das einzige grössere Krankenhaus Karottistans verfügt. An der Küste Zentralkarottistans wurden vor 5 Jahren bescheidene Ölvorkommen entdeckt, die derzeit erschlossen werden.
c) Der Süden:
Im äussersten Westen herrscht subtropisches Klima vor. Direkt am Meer liegt Catalina - die pittoreske und wohlhabende Hauptstadt Karottistans. Hier befindet sich neben dem besuchenswerten Präsidentenpalast auch der grösste Flughafen des Landes. Der Südosten des Landes hingegen ist stark bewaldet und teilweise gebirgig. Land- und Forstwirtschaft sind die primären Einkommensquellen.
d) Die Insel Mibo
Ein kleiner Archipel
bestehend aus einer Hauptinsel im Norden und mehreren kleineren Inseln
südlich davon, ca. 80 Seemeilen vom Festland entfernt. Noch in den
achtziger Jahren ein beliebter Urlaubsort für betuchte Badegäste.
Heutiger Status unbekannt.
2. Geschichte
1986 wurde Frederico
IV. der letzte König Karottistans durch eine Revolution entmachtet.
Durch rasches Eingreifen konnte die UNO verhindern, dass es zu blutigen
Kämpfen kam. Führende Königsgegner etablierten in der Folge
eine parlamentarische Republik, die demokratische Züge trägt.
3. Regierung
Seit 1990 ist Eduardo
Gardillo Präsident von Karottistan und Führer einer Kooalitionsregierung,
an welcher diverse politische Gruppierungen teilhaben. Ein wichtiger Machtfaktor
in Karottistan ist sodann die Armee. Unter dem Eindruck der Bedrohung Karottistans
durch die Diktaturen in Arulco und Tracona haben hochrangige Militärs
an Einfluss und Macht gewonnen. Die politische Bewegung der Anhänger
und Befürworter eines Machtwechsels hin zu einer Militärregierung
ist im Wachsen begriffen.
4. Aussenpolitik
Seit dem Sturz des Regimes von Deidranna Reitmann haben sich die Beziehungen zum Nachbarland Arulco wieder normalisiert.
Zum Nachbarland Tracona hingegen ist das Verhältnis spannungsgeladen. Hauptgrund hierfür ist die traconastämmige ethnische Minderheit der Pula, welche sich vor ca. 120 Jahren in Südkarottistan niedergelassen hatte. Gemäss Tracona werden die Pulas durch die Regierung in Catalina systematisch unterdrückt, weshalb die traconische Junta in den letzten Jahren immer wieder eine Abspaltung der Südprovinz Karottistan und eine Anbindung an Tracona gefordert hat. Unabhängige Beobachter erklären den zunehmenden Druck Traconas auf Präsident Gardillo jedoch mehrheitlich damit, dass sich Tracona in erster Linie einen direkten Zugang zum Meer verschaffen will.
Die Beziehnungen zum
kleinen Nachbarland Balmorien mit seiner Hauptstadt Cock-City lassen sich
am bestem mit dem Begriff „friedliche Koexistenz“ umschreiben. Die Presse
Karottistans hat jedoch Balmorien in der Vergangenheit wiederholt den Vorwurf
gemacht, im Bereich der inneren Sicherheit die Probleme nicht unter Kontrolle
zu haben. Begründet wird diese Kritik damit, dass die negativen Begleiterscheinungen
einer zu sehr liberalen Innenpolitik – genannt werden häufig Bandenkriminalität,
Prostitution und Schmuggel – auch erhebliche unerwünschte Auswirkungen
auf die innere Ordnung der angrenzenden karottischen Provinzen bewirkt
hätten. Catalina hat deshalb von Cock-City wiederholt die Schaffung
einer effizienteren Polizeitruppe gefordert und hierzu finanzielle Hilfe
sowie logistische Unterstützung angeboten.
5. Wirtschaft
Silber- und Ölvorkommen
bilden das Rückrad von Karottistans bescheidenem wirtschaftlichem
Aufschwung. Neben einigen kleineren Industriebetrieben ist jedoch weiterhin
die Landwirtschaft wichtigste Stütze des karottischen Wirtschaftssystems.
In Verruf geraten ist Karottistan in jüngster Zeit leider durch den
Anbau und boomenden Export von Drogen (Haschisch, Marihuana), den die Regierung
Karottistans bislang nicht unterbinden konnte.
6. Streitkräfte
In den letzten Jahren sind die Streitkräfte Karottistans teilweise modernisiert und vergrössert worden, um der gestiegenen Bedrohung durch die Nachbarländer Tracona und Arulco gewachsen zu sein. Die Armee gilt als gut ausgebildet aber – nach modernen Standards – nur mittelmässig bewaffnet und verfügt nur über wenige schweren Waffen. Die Airforce besitzt lediglich einige ältere MIGs, die jedoch aufgrund von Problemen beim Ersatzteilnachschub meist nicht einsatzbereit sind.
Gemäss unbestätigten
Berichten internationaler Fachleute hat Präsident Gardillo neuerdings
die Verteidigungsdoktrin Karottistans radikal umgekrempelt. Es wird behauptet,
dass Catalina sich von dem Konzept einer kostspieligen konventionellen
Armee abgewendet hätte und die Landesverteidigung nur noch auf die
abschreckende Wirkung von Massenvernichtungswaffen stützen wolle.
Es ist nicht klar, ob bereits mit dem Bau einer Basis für Mittelstreckenraketen
begonnen worden ist.
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Aktuelle Informationen
zur politischen und militärischen
Lage in Karottistan
21.07. 2000 13.43 Uhr: Regierungsstellen Karottistans geben bekannt, dass das Dienstflugzeug des Präsidenten von Karottistan seit heute Mittag vermisst wird. Neben dem Präsidenten befanden sich dessen Leibwächter und der Pilot mit an Bord. Die Suche nach dem Flugzeug ist bislang erfolglos verlaufen. (Arulco Daily)
21.07.2000 15.22 Uhr: Die Regierung geht zwischenzeitlich davon aus, dass das Flugzeug nördlich von Bully-Beach über dem Meer abgestürzt ist. (Karottistan News)
23.07.2000 19.45 Uhr: Der Militärkommandant Javier “El Toro“ Quinn übernimmt gestützt auf die Notstandsgesetze die Führung des Landes. Das Parlament wird für aufgelöst erklärt. (Catalina Standard)
24.07.2000 14.27 Uhr: Anhänger des Präsidenten protestieren gegen die Auflösung des Parlamentes. Die Demonstration wurde von Regierungstruppen aufgelöst, Unbestätigten Berichten zufolge gab es mehrere Opfer. (Reuters)
26.07.2000 12.01 Uhr: Die Grenzen zu Arulco werden geschlossen. Augenzeugen berichten, dass sich die Situation in Karottistan weiter aufheizt. Diverse Quellen melden, dass die Bevölkerung Hamsterkäufe tätige und dass Engpässe mit der Treibstoffversorgung in Greifenstein eingetreten seien. Die Proteste und Demonstrationen im Lande würden - ungeachtet des wiederholten Waffeneinsatzes dagegen durch die Truppen von General Quinn - ständig zunehmen. Die Zahl der Opfer sei stark gestiegen. (AP)
30.07.2000 13.24 Uhr: Unbestätigten Berichten zufolge sind heute in des frühen Morgenstunden traconische Truppen auf karottisches Hoheitsgebiet eingedrungen und halten Gebiete in Zentralkarottistan besetzt. (sda)
02.08.2000 14.39 Uhr: In einer Regierungserklärung begrüsst Javier “El Toro“ Quinn die traconischen Freunde und würdigt ihren Beitrag zur Befriedung des Landes. Er freue sich, in Tracona einen wichtigen Partner im Kampf gegen den Terrorismus in Karottistan gefunden zu haben. Traconische Regierungsstellen betonen, sie würden ihrem Verbündeten im Kampf gegen die Auftändischen beistehen. Die Traconische Armee habe zum Schutz der Bevölkerungsminderheit der Pula, die aus Tracona nach Karottistan eingewandert sind, nahe Greifenstein eine „Schutzzone“ errichtet. (Karottistan News)
04.08.2000 13.30 Uhr Präsidenten-loyale Teile der Karottischen Armee und ehemalige Parlamentsabgeordnete schliessen sich zur KLP (Karottistan's Liberation Party) zusammen. In einer Erklärung fordern sie das Volk Karottistans zum aktiven Widerstand gegen die Militärregierung auf. Die KLP werde nicht eher ruhen, als bis es wieder einen rechtmässigen, vom Volk gewählten Präsidenten in Karottistan gebe und bis der letzte traconische Soldat karottischen Boden verlassen habe. (AP)
5.08.2000 08.30 Uhr: In seiner Erklärung von heute Morgen bezichtigt der Kommandant der El Toro-treuen PFK-Milizen (Patriotic Forces of Karottistan) die KLP-Rebellen des Terrorismus und des Banditentums. Wörtlich sagte er: "Wir werden diese Schlangen zertreten und innert eine Woche völlig vernichtet haben!" Er wies unter anderem darauf hin, dass die KLP im Gegensatz zu seinen PFK-Milizen, über keine schwere Waffen verfüge.(Catalina Standard)
10.08.2000 15.23 Uhr: Augenzeugen berichten über massive Kämpfe in Zentralkarottistan v.a. in der Region Greifenstein. Unbestätigten Gerüchten zufolge ist es den KLP-Milizen gelungen, mehrere Gebiete in Zentralkarottistan unter ihre Kontrolle zu bekommen. Ebenso noch unbestätigt sind Berichte, wonach es an der Grenze zu Arulco zu vereinzelten Scharmützel zwischen arulcischen Grenzwächtern und Truppen Traconas gekommen sei. (Reuters)
11.08.2000 16.05 Uhr:
Das US-State-Departement warnt alle US-Bürger vor Reisen in das Konfliktgebiet.
Aufgrund des unklaren Frontverlaufes könne nirgends in Karottistan
für ihre Sicherheit garantiert werden. (AP)
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